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Heißhunger bekämpfen

Der Heißhunger ist ein schon lang bekanntes Phänomen und trotzdem kennen viele nicht die einfachsten Tricks, um ihn zu umgehen. Jeder kennt es, überraschend und immer zur ungünstigsten Zeit.

Eine Heißhungerattacke, wo man das Gefühl hat einfach alles essen zu können, was einem vor die Linse rennt. In der Regel gibt man der Versuchung nach und isst dann fettige, süße und hoch kalorische Snacks, oder Mahlzeiten, die unserer Figur gar nicht gut tun. Ob es die Chips sind, ein Stück vom Kuchen, oder der Burger im Schnellrestaurant, die Möglichkeiten sind unendlich, besonders wenn man unterwegs ist. Der Heißhunger ist ein schon lang bekanntes Phänomen und trotzdem kennen viele nicht die einfachsten Tricks.

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Wie entsteht der Heißhunger?

Wenn wir eine Heißhungerattacke haben, will unser Körper damit signalisieren, dass ihm etwas fehlt. Ihm fehlen entweder Nährstoffe, Wasser, Schlaf oder einfach Energie. Oft kann aber auch eine falsche Ernährungsweise der Grund sein. Essen wir stark zuckerhaltige Nahrungsmittel, steigt unser Insulinspiegel in die Höhe und unser Körper kann nicht damit umgehen. Das heißt er produziert Insulin im voraus, das dann im Blut verweilt, bis wir genug Energie, zu uns nehmen. Wenn dieses Insulin nicht gefüttert wird, bekommen wir Hunger. Unser Körper will um jeden Preis das Insulin verwerten und bringt uns in einen Zustand der Rage, wo wir viel und alles essen können. Das ist ein Teufelskreis, der sich leider immer weider wiederholt.

  • Wir haben hunger –
  • essen Zucker, oder andere ungesunde Dinge –
  • Insulin steigt extrem an –
  • wir bekommen den Heißhunger –
  • müssen noch mehr essen.

Vielleicht kennst du das ja, wenn du in einem Fast Food Restaurant warst und trotz gutem Sättigungsgefühl nach einer Stunde wieder Hunger hast.

Die andere Ursache warum ein Heißhunger entsteht:

wenn wir bestimmte Stoffe nicht zu uns nehmen.

Das kann von zu wenig Kohlenhydraten kommen, aber auch von zu wenig Vitaminen. Besonders wenn man in einer Low Carb Diät ist, was so etwas auslösen kann, fordert der Körper zwangsläufig irgendwann die Nährstoffe wieder zurück. Es ist also ein auftretendes Defizit, dass Lebenswichtige Bereiche betrifft, sonst würde der Körper nicht so extrem darauf reagieren. In einer Diät, also wenn man abnehmen möchte, entzieht man dem Körper auch den ein oder anderen Nährstoff. Man muss aber darauf achten, dass man immer wieder mal eine Aufladephase mit einplant. Es ist also unklug, über längere Zeit dem Körper etwas zu verwehren. Der Heißhunger wird dann nur noch schlimmer, desto länger man auf etwas Verzichtet.

Aber Achtung:

Es ist in der Tat so, dass Menschen die üblicherweise viel fettiges oder zuckerhaltiges essen, öfter Heißhunger haben. In der Anfangszeit einer Diät, kann das zu einem wirklichen Problem werden, da der Körper mit der Umstellung klar kommen muss. Es kann bis zu 4 Wochen dauern, bis man diese Gelüste zu 100% abgestellt hat. Man muss sich immer vor Augen halten, dass man x Jahre einen bestimmten Ernährungsstil hatte und darf jetzt nicht erwarten, dass man innerhalb eines Monats gewaltige Sprünge macht. Das hat nichts mit gesundem abnehmen zu tun.

Wer ist davon betroffen?

Jeder ist davon betroffen, Heißhungerattacken zu bekommen. Mach dir keine Sorgen und ernähre dich gesund. Dein Körper signalisiert dir damit, dass es ihn nicht gut geht, oder du etwas falsch machst. Über eine kurze Zeit ist das eher unbedenklich, jedoch sollte man bedenken, dass dadurch ebenfalls Diabetes Typ II entstehen kann. Wer also nicht in der Lage ist, den Zucker wegzulassen, oder nicht bei jedem Mittagessen die Sahnetorte zu vernaschen, der muss mit gesundheitlichen Problemen kämpfen. Aber nicht nur Zuckerhaltige Speisen lassen den Insulinspiegel in die Höhe schießen, sondern genauso stark fettige. Besonders tierisches Fett, also fettiges Fleisch oder Butter usw. Unser Körper stößt immer dann viel Insulin aus, wenn viel Nahrung auf ihn zu kommt. Da Fett mit 9 Kcal pro Gramm, mehr als doppelt so viele Kalorien hat wie Kohlenhydrate mit 4 kcal pro Gramm, nehmen wir automatisch deutlich mehr Energie auf in einem kleineren Volumen.

Dem Heißhunger entgegenwirken

Es gibt in der Tat Methoden wie du dem Heißhunger entgegenwirken, langfristig abnehmen und gesund essen kannst.

Verzichte in der Diät nicht auf alles. Gönne dir alle ein bis zwei Wochen eine Mahlzeit, die aber nicht extrem viele Kalorien hat. Wenn du also normalerweise 3 mal Tag isst, solltest du nur eine Mahlzeit mit deiner „Gönnermahlzeit“ ersetzen. Da sonst der Körper in einen Modus kommt, wo du wieder eine Woche nichts abnehmen kannst. Übertreibe also nicht und dosiere deine Gelüste bewusst.
Wasser trinken ist die Allzweckwaffe in einer Diät. Mindestens 3 Liter Wasser am Tag helfen extrem dabei den Heißhunger zu vergessen. Durch einen besseren Blut- und Energiefluss, kommt dein Körper besser mit der Verknappung eines Nährstoffes klar. Hierbei kannst du auch zu Tee und Kaffee greifen. Kaffee lindert den Hunger und regt den Stoffwechsel an. Vor den Mahlzeiten und nach den Mahlzeiten sind die besten Zeitpunkte um richtig Wasser zu tanken. Es füllt deinen Magen, du wirst schneller satt und hast haufenweise Kalorien gespart.
Wasserhaltige Lebensmittel wie Wassermelone, Honigmelone, Gurke, Tomate und generell Gemüse sind tolle Sattmacher, die man in der Diät verwenden kann. Sie füllen den Magen genauso mit viel Wasser und versorgen dich zusätzlich mit Vitaminen und Mineralstoffen. Natürlich wirst du nicht das selbe Sättigungsgefühl haben wie wenn du ein Schnitzel gegessen hast, aber wie gesagt, man muss sich daran gewöhnen, dann fällt es einem sehr leicht. Generell sind Obst und Gemüse tolle Lebensmittel um abzunehmen, aber auch genauso um den Heißhunger zu bekämpfen.
Eiweißhaltige Lebensmittel halten satt und stoppen den Heißhunger. Oft ist die Ursache des Heißhunger das mangelnde Eiweiß. Sorge also dafür, dass du ausreichend zu dir nimmst. In Form von Bohnen, Linsen, Fleisch oder Fisch ist es gut absorbierbar. Es gibt hierbei auch die Möglichkeit Eiweiß mit Pulver zu sich zu führen, was allgemein in der Fitnessszene normal ist. Achte aber darauf, dass es hochwertige Proteinquellen sind und spare nicht beim Fleisch. Desto billiger es ist, desto mehr Hormone und Antibiotika sind dort enthalten. Das ist nicht nur kontraproduktiv für das Abnehmen, sondern auch sehr ungesund.
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