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Der richtige Ernährungsplan

Um den richtigen Ernährungsplan zu erstellen, braucht es mehrere Faktoren, die es zu beachten gilt, wenn man abnehmen möchte. Viele Menschen die abnehmen möchten, scheitern daran weil sie nicht den richtigen Plan haben die Diät durchzuführen. Eine Richtlinie in Form von einem Ernährungsplan, ist eine gute Stütze die dich in schwierigeren Momenten begleiten kann.

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Heutzutage gibt es wahrscheinlich genauso viele Pläne wie Sterne am Himmel. Die schlimmsten die man sieht, fangen morgens mit einem Nutellabrot an, lassen das Mittagessen aus und abends noch ein Brot mit Käse. Leider gibt es einfach viel zu viel gefährliches Halbwissen, dass im Internet kursiert und Menschen teilweise verunsichert. Jeder Körper funktioniert anders und reagiert auch anders auf verschiedene Lebensmittel und Gegebenheiten. Frauen und Männer unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, anatomisch gesehen. Ein guter Ernährungsberater kostet teilweise mehrere hunderte Euro die Stunde, zuzüglich Materialkosten und was da noch alles drauf kommt.

Einfach Fett verbrennen, in der Hoffnung dass es schon irgendwie wird, hat nichts mit gesundem Abnehmen zu tun. Nur wenn du richtig und gesund abnimmst, kann man garantieren, dass deine körperliche Verfassung auch dauerhaft so bleibt und nicht wie ein Jo-Jo wieder zurück kommt.

Viele Online-Rechner oder Portale wo es um das Idealgewicht geht, rechnen mit dem sogenannten BMI – also Body Mass Index. Der gibt nichts anderes an, als das Verhältnis zwischen dem Gewicht und der Größe. Manche Rechner beachten noch das Alter und das Geschlecht, um etwas genauer herauszufinden, ob es dem Normalgewicht entspricht oder nicht. Hier kannst du das mal testen.

Wenn du deinen BMI ausgerechnet hast, erkennst du schon ca. inwiefern dein Gewicht normal ist. Das ist natürlich nur ein Richtwert, der auf keinen Fall mit einer professionellen Untersuchung konkurrieren kann. Viele wichtige Faktoren werden hierbei ausgeblendet, die man als Laie gar nicht identifizieren kann. Beispielsweise der Körperfettanteil und der Muskelanteil vom Gewicht. Das ist deshalb so wichtig, weil man anhand des Muskelanteils entscheiden kann, wie viele Kalorien man täglich zu sich nehmen muss um abzunehmen. Denn ein Grundprinzip des abnehmens besagt, dass man am Tag weniger zu sich nehmen muss, als man verbraucht. Näheres in meinem E-Book. Wenn man also ein durchtrainierter junger Mann ist, kann man deutlich mehr essen, als eine Frau die eher kein Sport macht. Hier kommt das Stichwort Grundumsatz ins Spiel. Unser Grundumsatz ist die Kalorienanzahl, die unser Körper braucht, um das Gewicht zu halten. Gleichzeitig weiß man auch, dass wenn wir diese Grenze unterschreiten, wir abnehmen, wenn wir sie überschreiten, wir zunehmen. Der Grundumsatz ist also einer der wichtigsten Faktoren überhaupt um zu ermitteln, wie viel man essen darf, um noch abzunehmen.

Berufliche Aktivität im Ernährungsplan

Viele Berufstätige Menschen arbeiten in einem körperlich anstrengenden Job. Selbstverständlich verbrauchen sie in der Regel auch mehr Kalorien, somit können sie theoretisch mehr essen. Das Problem ist meistens nur, dass sie eben nicht wissen was sie essen sollen und greifen dann doch mal schnell zu fertigem fast Food oder ähnlichem. Abends dann noch zwei oder drei Bier und der Tag ist „gerettet“. Mit diesem Ernährungsverhalten ist es kein Wunder, dass viele Männer zunehmen und den bekanntlichen Bierbauch bekommen.

Eine gefährliche Mischung sind Berufe in denen mal viel sitzt und anstrengende mentale Arbeit zu erledigen hat. Darunter zählen natürlich auch Berufskraftfahrer, Piloten usw. Man glaubt es zwar kaum, aber unser Gehirn, macht nur 2 % unseres Muskelanteils im Körper aus, verbraucht aber 20% der Energie des gesamten Tages. – Logisch wenn man dann nach 8-12 Stunden Büroarbeit oder hinter dem Steuer erst mal platt ist. Aber aus diesem Grund, fängt das Naschen an. Egal ob im Büro, am Lenkrad, in der Telefonzentrale, im Lehrerzimmer, oder sogar zu Hause. Die Versuchungen sind sehr groß in unserem Alltag, besonders dann wenn man unterwegs ist und an jeder Ecke die nächste Leckerei lauert.

Ein weiterer Aspekt den man nicht vergessen darf, ist die Schichtarbeit. Also Früh- Spät und -Nachtschicht. Hierbei wird nicht nur der komplette Schlafrhythmus durcheinander gebracht, sondern genauso auch die Essensgewohnheiten. In Berufen wie Polizeibeamter und Produktionshelfer, können sich die meisten nicht aussuchen wann sie Pause machen und ihre Ernährung steuern.

Hobby und Freizeit im Ernährungsplan

Selbstverständlich gibt es auch Hobbys die den Ernährungsplan stark verändern können. Bist du jemand der gerne viel Computerspiele spielt, zeichnet oder Bücher schreibt, verbrauchst du bei weitem nicht die Kalorien wie ein Fußballer oder jemand der regelmäßig laufen geht. Aber nicht nur Sport verbrennt über den Tag gesehen viele Kalorien, sondern auch lange Shoppingausflüge, schwimmen im Freizeitbad, oder Fahrrad fahren mit seinen Freunden,etc. Es gibt also in der Tat Aktivitäten die du unternehmen kannst, wo du mit Spaß noch mehr Kalorien verbrennst.

Aus diesen Gründen ist es immens wichtig einen auf sich zugeschnittenen Ernährungsplan zu befolgen, der mindestens diese Punkte beachtet. Umgekehrt weißt du jetzt auch, dass wenn ein Plan diese Punkte nicht beachtet, die Qualität der Beratung fragwürdig ist. In allen Fällen sollte aus einem Ernährungsplan hervorgehen, dass:

  • die Kalorienanzahl auf dich abgestimmt ist. Wenn der Plan ohne Kalorienanzahl angegeben wird, ist das nicht schlimm, weil die meisten nicht alles abwiegen was sie essen. Das braucht man auch in der Regel nicht. Mit der richtigen Herangehensweise kannst du abnehmen ohne zu wiegen, zu zählen oder zu hungern.
  • Dein Gewicht und deinem Alter entsprechend, eine bedarfsgerechte Einteilung des essens getroffen wird. Reifere Menschen, verbrennen nicht mehr so viele Kalorien, da der Stoffwechsel sich mit den Jahren verändert.
  • Deine Aktivitäten im Beruf, als auch in der Freizeit beeinflussen deinen Körper am meisten und sollten deswegen unbedingt in Plan berücksichtigt werden.

Jedoch sollte man beachten, dass man nur wegen kalorienzählen nicht besser abnimmt. Das Gefühl und die Lust beim Abnehmen entscheiden meist über den Erfolg, deshalb ist es wichtig viel mehr als nur das zu beachten. Ein Ernährungsplan ist nur ein Baustein eines Konstrukts, dass dir beim Abnehmen helfen soll.